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Das perfekte Weihnachtsdinner

Wir haben als Antwort auf die Frage aller Fragen ein abwechslungsreiches und vor allem schmackhaftes Weihnachtsmenü in vier Gängen für euch zusammengestellt.

Die Feiertage kommen immer näher und viele wissen noch keine Antwort auf die Frage aller Fragen: Was essen wir zu Weihnachten? Für ein paar Inspirationen oder einfach zum Nachkochen, haben wir ein abwechslungsreiches und vor allem schmackhaftes Weihnachtsmenü in vier Gängen für euch zusammengestellt. Natürlich gehört auch ein perfekt gedeckter Tisch dazu. Ideen dazu haben wir für euch auf einem Pinterest-Board gesammelt.

Nun aber ran an den Kochlöffel! Das sind die vier Menüpunkte, die wir euch in diesem Blogbeitrag näher erklären. Kleiner Tipp zu Beginn: Das Fleisch wird besonders saftig, wenn die Keulen zwei Stunden vor der Verarbeitung bei Zimmertemperatur ein bisschen “ruhen”.

Aperitif: Mandarinen Royal

Vorspeise: Möhrensuppe mit Kokosmilch und Ingwer

Hauptgang: Glasierte Entenkeule mit Rotkohl und Knödelscheiben

Dessert: Himbeer-Spekulatius-Tiramisu

 

 

Aperitiv: Mandarinen Royal

Zutaten:

  • 2 Mandarinen
  • 60 Gramm Zucker
  • Eine halbe Sternanis
  • 4 Zentiliter (cl) Wodka
  • Dreiviertel einer Flasche Crémant (gut gekühlt, 0,75 l)

Zubereitung:

1. Eine Mandarine heiß abspülen und die Schale mit einem Sparschäler oder Zestenreißer dünn abschälen. Etwa 6 cm lange Streifen um einen dünnen runden Holzlöffelstiel wickeln. Auf einen Teller legen und für mindestens 20 Minuten einfrieren.
2. Beide Mandarinen halbieren und den Saft auspressen. Saft, Zucker und Sternanis etwa fünf Minuten zu einem Sirup einkochen lassen. Den Wodka unterrühren und die Mischung abkühlen lassen. Sirup durch ein Sieb gießen.
3. Crémant in Gläser füllen, dann den Sirup dazugießen. Zum Schluss die gefrorenen Mandarinenschalen hineingeben, sofort servieren.

 

Vorspeise: Möhrensuppe mit Kokosmilch & Ingwer

Zutaten: 

  • 1 kleine gelbe Zwiebel
  • 1-2 cm Ingwer
  • 1 kg Möhren
  • 2 EL Pflanzen-Öl
  • 1 Dose (400ml) Kokosmilch
  • 500ml Gemüsebrühe oder Gemüsefond
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zum Garnieren eignen sich Kürbis- oder Sonnenblumenkerne aber auch Mandeln, Erdnüsse, Granatapfelkerne oder Crème Fraîche.

Zubereitung:

  1.  Die Zwiebel häuten und in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Die Möhren vom Grün befreien, schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
  3. Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln hierin glasig dünsten.
  4. Nun Ingwer und Möhren hinzufügen und kurz anschwitzen lassen. Mit der Kokosmilch und Gemüsefond ablöschen und zum Köcheln bringen.
  5. 20 Minuten oder bis die Möhren weich sind köcheln lassen, die Suppe sodann mithilfe eines Pürierstabs oder in einem Küchenblender fein pürieren. Ist die Suppe etwas zu dickflüssig für Eure Gusto, nach und nach etwas kochendes Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Suppenkonsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gerne mit Crème fraîche, Saaten, Kernen, Granatapfelkernen oder Kräutern servieren.

 

 

Hauptgang: Glasierte Entenkeule mit Rotkohl & Knödelscheiben

Zutaten:

Ente:

  • 2 Entenkeulen (à etwa 300 g)
  • 100 Gramm Zwiebel
  • 65 Milliliter Weißwein (trocken)
  • 225 Milliliter Entenfond (Glas)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 60 Gramm Orangenmarmelade
  • ½EL Senf (mittelscharf)
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Salz
  • ¾EL Mehl
  • ¾EL Butter (weich)

Knödelscheiben:

  • ½ Baguettes (250 g; vom Vortag)
  • 1 Schalotte
  • ¾ Bund Salbei
  • 12 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 125 Milliliter Milch
  • Salz
  • 1 EL Haselnüsse (gemahlen)
  • Butterschmalz (zum Braten)

Rotkohl:

  • 400 Gramm Rotkohl
  • 50 Gramm getrocknete Datteln
  • ½ Zwiebeln
  • ¾ EL Gänseschmalz (oder Butterschmalz)
  • 200 Milliliter Entenfond (Glas)
  • 2 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 2 EL Obstessig (mild, z. B. Mirabellen-Essig von Kühne)
  • 2 EL Honig (mild)

 

Zubereitung (Ente): 

  1. Den Backofen auf 160 Grad, Umluft 140 Grad, Gas Stufe 2 vorheizen. Die Entenkeulen abspülen, trocken tupfen und in einen Bräter legen. Zwiebeln abziehen und grob würfeln. Zwiebeln, 100 ml Wein, Entenfond und Lorbeer kurz aufkochen und zu den Keulen in den Bräter gießen. Bräter schließen und das Fleisch im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde 30 Minuten schmoren lassen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 hochschalten. Den restlichen Wein, Marmelade, Senf und Pfeffer kurz aufkochen. Die Entenkeulen aus dem Schmorfond nehmen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Keulen auf ein Backblech legen und die Haut jeweils mit 1/2 TL Salz gut einreiben, dann mit der Marmeladenmischung bestreichen. Im Ofen weitere 20-30 Minuten knusprig braten. Falls die Haut noch nicht kross genug ist, die Keulen kurz unter dem heißen Grill oder auf der oberen Schiene des Backofens rösten. Dabei aufpassen, dass die Haut nicht zu dunkel wird. Keulen herausnehmen und mit Alufolie zugedeckt etwa 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Inzwischen den Schmorfond durch ein Sieb gießen, eventuell kurz stehen lassen und das Fett abschöpfen. Fond wieder aufkochen. Mehl und Butter mit einer Gabel verkneten und in kleinen Flöckchen nach und nach mit einem Schneebesen in die kochende Soße rühren. So viel Mehl-Butter-Flöckchen einrühren, bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Soße noch etwa 10 Minuten kochen lassen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den Entenkeulen servieren.

Zubereitung (Knödelscheiben): 

  1. Baguette würfeln. Schalotten abziehen und fein würfeln. Salbei abspülen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel und Salbeiblätter darin andünsten. Eier, Milch und 1 TL Salz verrühren. Brotwürfel, Haselnüsse und abgekühlte Schalotten unter die Eiermilch rühren. Den Brotteig etwa 1 Stunde quellen lassen.
  2. Ein Stück Frischhaltefolie auf ein gleich großes Stück Alufolie (jeweils etwa 30 x 50 cm Größe) legen. Den Teig daraufgeben, zu einer Rolle (Ø 6 cm) formen und straff in der Folie einwickeln. Die Folienenden fest gegeneinander wie einen Bonbon zusammendrehen.
  3. In einem länglichen Bräter reichlich Wasser aufkochen und die Rolle hineinlegen. Bei kleiner Hitze etwa 40 Minuten gar ziehen lassen. Die Knödelrolle herausnehmen, auswickeln und 10 Minuten ruhen lassen. Die Rolle mit einem Sägemesser in 12 Scheiben schneiden. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben portionsweise darin von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Zubereitung (Rotkohl):

  1. Den Rotkohl putzen, vierteln und den harten Strunk keilförmig herausschneiden. Rotkohl in feine Streifen schneiden. Datteln fein würfeln. Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Das Schmalz in einem großen Topf oder Bräter erhitzen und die vorbereiteten Zutaten darin zusammen unter Wenden andünsten. Fond, Nelken, Salz und Pfeffer dazugeben und mit Deckel mindestens 50 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich umrühren.
  3. Zum Schluss Essig und Honig unterrühren und den Rotkohl mit kräftig Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemeinsam mit den Entenkeulen und den Knödelscheiben servieren und genießen.

 

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Jetzt fehlt nur noch der Nachtisch! Und weil wir finden, dass der fast das Wichtigste an so einem Vier-Gänge-Menü ist, haben wir einen extra Beitrag dazu verfasst. Hier findet ihr alle Einzelheiten zum vielleicht köstlichsten Dessert eurer Weihnachtszeit.

Viel Spaß beim Nachkochen, Schlemmen und Feiern!