Baugrubenverbau
Der Baugrubenverbau stabilisiert und sichert den Rand der künftigen Baugrube mit sogenannten Bohrpfahlwänden: Man dreht Stahlrohre in den Boden, bohrt die Erde aus, installiert im Leerraum Bewehrungskörbe für die Armierung, füllt diese mit Beton und zieht die Rohre anschließend wieder heraus.
Es arbeiten zeitgleich zwei bis vier Bohrgeräte, die bis zu 30 Metern hoch sind. Bohrschablonen sorgen dafür, dass der Bohrer genau die richtigen Stellen trifft. Zuvor sind diese mit einem anderen Bohrer auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sondiert worden.
So entstehen zirka 700 Betonpfähle von 60 bis 90 Zentimetern Durchmesser – dies sind die benötigten Längen für eine Baugrube von bis zu 20 Metern Tiefe. Dafür braucht es mehrere Hundert Kubikmeter Beton und 400 Tonnen Baustahl. Es werden Anker schräg durch die Bohrpfahlwand gebohrt, um diese rückseitig zu fixieren.
Der Lärm bewegt sich im gleichen Rahmen wie beim Abbruch. Dadurch, dass die Rohre in den Boden gedreht und nicht getrieben werden, entstehen kaum Erschütterungen.
Am 21. September 2011 haben wir das erste Stahlrohr in den Boden gedreht; die Arbeiten dürften bis Ende Mai 2012 dauern. Wir haben im Bereich der Marien-/Paulinen-/Sophienstraße angefangen und schließen den Grubenrand bei der Tübinger Straße.
Parallel dazu laufen der Baugrubenaushub sowie die ersten Arbeiten am Rohbau.
Fragen?
Für die Tiefbauarbeiten wurde eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sich aus den Firmen Harald Gollwitzer GmbH und AWR Abbruch GmbH zusammensetzt. Bei Fragen zum Baugrubenverbau und den damit verbundenen Belastungen steht Ihnen Herr Manfred Brunner von der Harald Gollwitzer GmbH gerne zur Verfügung: Telefon 09603 9210-0.








